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Helwig Wegner-Nord, Frankfurt am Main
hr1 Zuspruch

Meine Sendung: HR1 Zuspruch, Montag bis Freitag gegen 5.45 Uhr, Samstag gegen 7.10 Uhr


Ich bin…
in einem wunderbar lebendigen Pfarrhaus aufgewachsen mit drei Geschwistern vor mir und einem jüngeren Bruder. Nach einer zu langen Schulzeit (Abitur 1970) und einem zu kurzen Studium (1. Examen 1974) war ich Vikar in Bürstadt und Gemeindepfarrer in Frankfurt. Dann folgte ein Fernsehvolontariat und 1984 der Wechsel in die publizistische Arbeit der EKHN: Ton- und Bildstelle, Fernsehbeauftragter, publizistischer Leiter und Geschäftsführer des evangelischen Medienhauses in Frankfurt (bis 2012).

Ich möchte…
ein immer weiter lebendiger Mensch sein. Und nicht einer, der denkt, das Beste liegt längst hinter mir. Ich möchte jemand sein, der sich nach vorne streckt und neugierig bleibt auf das, was auf uns noch alles zukommt. Und stärker noch möchte ich zu dem werden, der ich auch jetzt schon zu sein versuche: ein Mensch, der nicht für sich alleine lebt, sondern vernetzt und verwoben ist mit vielen anderen, nicht zuletzt unseren fünf Kindern, zum Teil schon sehr erwachsen, und Enkeln (derzeit: sechs).

Das Radio…
bedeutet mir sehr viel. Ja, ich schreibe und lese auch gern. Für zehn Jahre war ich auch „Online-Pfarrer“ im Internet. Ich war sogar drei Jahre lang „Wort zum Sonntag“-Sprecher im 1. Deutschen Fernsehen. Aber zum liebsten Medium ist mir das Radio geworden. Das Radio ist, glaube ich, von den Massenmedien das persönlichste, das intimste. Seine Botschaften kommen nahe an mich heran. Das gefällt mir und fasziniert mich. Und das ist es auch, was mich Verkündigungssendungen machen lässt: ich will gute Gedanken nahe zu den Menschen bringen.

Mein Glaube…
ist nicht vom Himmel gefallen, sondern gewachsen wie ein Baum. Zeitweise gut versorgt, manchmal wenig beachtet, von einigen Stürmen gerüttelt und dabei stärker geworden. Wenn ich sehe, wie Glaube einem Menschen Kraft gibt, sein Leben zu leben und dem Tod aufrecht entgegen zu blicken, dann macht das auch mich stark. Und ich erzähle gerne solche Geschichten weiter.


Mit Martin Luther…
sage ich „Die Barmherzigkeit Gottes ist wie der Himmel, der stets über uns fest bleibt. Unter diesem Dach sind wir sicher, wo immer wir sind.“ Dieser Satz (entstanden wohl in Anlehnung an Psalm 57,10) ist für mich seit einiger Zeit so etwas wie ein Lebensmotto.

Schon vor Gauck..
war mir die Freiheit ein Herzensanliegen. Evangelischsein bedeutet mir vor allem, frei zu sein. Ich kann Wege einschlagen und Worte sagen, die sogar mich selbst überraschen. Ich bin nicht von Regeln und Normen getragen und nicht von Institutionen, sondern vom Vertrauen.


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