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Dr. Fabian Vogt, Oberstedten
hr3 Moment mal!



Pfarrer der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) und Schriftsteller. Arbeitet und lebt mit seiner Familie in Oberstedten bei Frankfurt.

Wofür mein Herz schlägt
Ich liebe Geschichten. Auf der Kanzel, auf der Bühne, im Radio oder in Büchern. Und weil ich vor lauter Lust am Erzählen nach dem Abitur nicht wusste, was ich werden sollte, habe ich gleich drei Dinge studiert: Theologie, Germanistik und Gesang (in Frankfurt, Mainz und Heidelberg). Eine tolle Zeit. Nun, spätestens als ich zwischen den Examina für einige Monate als Redakteur bei der FAZ arbeiten konnte, wurde mir klar, dass mich das mit dem Geschichtenerzählen nicht mehr loslässt. Heute fröne ich meiner Leidenschaft als Pfarrer, Kabarettist, Sänger und Autor mit allen Sinnen.

Orte, die mich prägen
Geboren wurde ich in Frankfurt. 1967, was ich für einen ausgesprochen sympathischen Jahrgang halte. Nachdem ich in der EKHN einige Jahre als bunter Vogel für „Neue Gottesdienstformen“, „Kreative Gemeindeentwicklung“ und Sonderprojekte wie den „Hessentag“ zuständig war, habe ich 2008 mit meiner ungewöhnlichen Frau gemeinsam die Pfarrstelle im charmanten Vordertaunusstädtchen Oberstedten übernommen. Hier wohnen wir im „prachtvollsten Pfarrhaus Hessens“ (Zitat F. Vogt) und versuchen gemeinsam mit den Menschen vor Ort die „Schönheit des Glaubens“ zu feiern.

Was mein Leben reicher macht
Unsere beiden Kinder sind mit Sicherheit unser wichtigstes und zeitintensivstes „Hobby“. Daneben genieße ich aber auch so extravagante Sportarten wie „Segelfliegen“ und „Tauchen“. Zugegebenermaßen: fast nur im Urlaub. Was ein gutes Stichwort ist, weil ich sehr gerne reise und die Welt kennenlerne. Ganz gleich, ob mit dem Auto, zu Fuß oder dem Wohnmobil: Fremde Kulturen und Menschen faszinieren mich. Und oftmals inspirieren sie mich auch zu Texten oder Geschichten. In solchen Erfahrungen speziell nach den Spuren und Ausdrucksformen des Glaubens zu suchen, erlebe ich als besonders reizvoll.

Das liebe ich am Hörfunk
Dass ich bei hr3 die reizvolle Aufgabe habe, geistliche und theologische Gedanken so zu formulieren, dass sie ins „gut gelaunte“ Sende-Umfeld passen und dabei verständlich und ansprechend sind – auch für Leute, die mit Kirche nicht viel am Hut haben– finde ich immer wieder herausfordernd. Oftmals schlägt mir ja die Redaktion des Senders Themen vor, und dann gilt es, zur „Fashion Week“, zum „Welttag des Sumpfhuhns“ oder zum „Geburtstag von Michael Jackson“ geistreiche Anregungen fürs Leben zu formulieren. Nicht immer einfach. Aber immer spannend. Und manchmal, dann und wann, schreibt jemand eine Mail, dass ihm ein „Moment mal“ tatsächlich neue Horizonte eröffnet hat … wie gut!


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