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Sandra Matz, Alsbach/Bergstraße
hr4 Übrigens…

Orte, die mich prägen
Ich wurde 1980 in Bad Soden am Taunus geboren und bin in Eschborn/Niederhöchstadt aufgewachsen. Der Vordertaunus für mich der Ort der Heimat.
Ich habe in Frankfurt, Heidelberg und in Montpellier (Frankreich) Theologie studiert. Frankreich hat mich sehr geprägt – die französische Sprache, die Mentalität – die unterschiedlichen Kulturen, die dort zusammenkommen: Montpellier ist mein Ort des Herzens.
In Kambodscha habe ich ein Praktikum „Entwicklungszusammenarbeit“ gemacht. Die bittere Armut und Kinderarbeit dort haben mich tief bewegt.. Kambodscha wurde so zu einem Ort der Erschütterung.
Die praktische Ausbildung zur Pfarrerin habe ich in Oberursel/Oberstedten absolviert. Das war nicht nur ein Ort des Lernens, sondern dort habe ich viel Freundlichkeit und Kreativität erfahren. Oberstedten ist ein Ort des Aufbruchs.
Danach habe ich ein halbes Jahr in Windhoek, Namibia gearbeitet. Dort war ich in der deutschen Gemeinde vor Ort und am Nationaltheater tätig und habe mit Jugendlichen aus den Slums an Chor- und Theaterprojekten gearbeitet. Namibia ist für mich ein Ort der Weite, Vielfalt und Kreativität.
Seit 2012 bin ich in Alsbach an der Bergstraße Pfarrerin. Diesen Ort und die Region entdecke ich jeden Tag ein Stückchen mehr… und bin gespannt, zu welchem Ort er für mich und meine Familie einmal werden wird.

Wer mir gut tut
Mein Mann, der als Musiker und Entwicklungshelfer tätig ist, inspiriert und bestärkt mich.
Unser kleiner Sohn ist gerade in dem Alter, wo er einem auch mal einige Kräfte rauben kann, aber er ist sicherlich das Größte, was uns geschenkt wurde. Wir haben unsere helle Freude an und mit ihm. Beim Vorlesen von Bilderbüchern über Maulwürfe, Autos und Zoobesuche, beim Bauklotztürme- Bauen und beim Schaukeln.
Außerdem empfinde ich es als sehr kostbar, Zeit mit Freunden zu verbringen: Z.B. am Telefon, bei einem Kaffee oder zu einem Spieleabend.
Besonders ist für mich, dass meine beiden Großeltern, die mittlerweile an die 90 sind, noch an unserem Leben teilhaben und Gesprächspartner sind.
In vielen Momenten meines Lebens habe ich mich auch von Gott getragen und begleitet gefühlt, dafür bin ich sehr dankbar.

Was mir gut tut
Ohne Musik könnte ich nicht sein. Ich singe gerne, mit meinem Mann bei seinen afrikanischen Gospelworkshops, eigene Lieder alleine, oder bei Projekten mit befreundeten Musikern.. Es ist eine großartige Erfahrung, gemeinsam kreativ zu sein.
Sport ist für mich als Ausgleich zu Familie und Beruf sehr wichtig. Ich habe Zumba entdeckt: da hat man die Musik und die Bewegung in einem.
Die Gemeinschaft mit anderen Christinnen und Christen gibt mir Kraft, z.B. in einem Gottesdienst. Und dann reise ich noch sehr gerne und liebe es, Kulturen zu entdecken und Menschen kennen zu lernen.

Radioarbeit…
…fasziniert mich sehr. Themen zu suchen, Dinge auf den Punkt zu bringen, mit verschiedenen Stimmungen beim Sprechen zu spielen. Wenn dann ein Beitrag bei den Hörerinnen und Hörern nicht nur ins Ohr ginge, sondern womöglich noch im Kopf bliebe, oder sogar im Herzen etwas bewegen könnte, das wäre großartig! Dann hätten sich die Gedanken und die Arbeit mehr als gelohnt.

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