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Stephan Krebs, Darmstadt
hr1 Sonn- und Feiertagsgedanken, hr2-kultur Morgenfeier



Lebensstationen, die mich prägen
Seit April 2013 arbeite ich als Leiter der Öffentlichkeitsarbeit der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau mit Sitz in Darmstadt. Zuvor war ich Pressesprecher, davor sieben Jahre lang Organisator von Gottesdienstübertragungen im ZDF, davor fünf Jahre Gemeindepfarrer in Egelsbach, davor Vikar in Wiesbaden, davor Student der Theologie in Heidelberg, davor Schüler in Bensheim, davor Kind in Flensburg – unweit des Meeres.

Was mich am Segeln fasziniert
Geboren bin ich in dem Jahr, in dem das Segelschulschiff Gorch Fock vom Stapel gelaufen ist – 1958. Das passt zu mir, denn ich bin zwar in Wiesbaden geboren, habe aber meine Kindheit in Flensburg unweit der Ostseeküste verbracht. Das passt auch zu mir, weil ich gerne segle. Ich schätze die Langsamkeit des Bootes, den ruhigen Rhythmus der See und den weiten Horizont. Man hat EIN Ziel am Tag und nicht Dutzende. Für mich ist das ein perfekter Ausgleich zum eher hektischen Alltag.

Herausforderungen, die ich liebe
Meinen Alltag als Pfarrer, Pressesprecher der EKHN, Vater und Mann möchte ich aber auch nicht missen.
Ich habe Spaß daran, die verwirrende Vielfalt des modernen Lebens zu bewältigen. Jedes Gespräch und jede Mail eröffnen darin einen eigenen kleinen Kosmos. Auch meine Frau und unsere vier Kinder – zeitweilig noch ein Pflegekind zusätzlich – sorgen für eine breite Themenpalette. Für mich ist es ein reichhaltiger Lebensraum.

Was mich aufregt
Es gibt zu viele Bereiche, wo Armut herrscht und Ungerechtigkeit Menschen verkrümmt. Das vergesse ich nie. Das fordert mich als Christ heraus.

Was mich inspiriert und stärkt
In den Texten der Bibel spiegeln sich die Freude am Leben und das Gespür für Leid, die Sehnsucht nach Befreiung und das Handeln Gottes wider. Vieles davon entdecke ich auch in den Texten moderner Popsongs. Beides bringe ich gerne zusammen, die religiösen Fragen aktueller Popsongs und das über Jahrhunderte gereifte Glaubenszeugnis der Bibel.

Ein gutes Wort der Bibel für mich
„Erhöre uns nach der wunderbaren Gerechtigkeit, Gott unser Heil, der du bist die Zuversicht aller auf Erden und fern am Meer. Der du die Berge festsetztest und gerüstet bis mit Macht. Der du stillst das Brausen des Meeres, das Brausen seiner Wellen und das Toben der Völker.“ Psalm 65, 6-8


Orte, die meiner Seele gut tun
Die Berge und das Meer, für mich – wie für viele andere auch – sind sie Orte zum geistlichen Auftanken. Sie rücken das Gefühl zum Leben und zu Gott irgendwie zurecht. Aber das erlebe ich nicht nur dort, sondern auch da, wo Leute achtsam miteinander umgehen, Verhältnisse sich hin zu mehr Gerechtigkeit verändern und das Leben der Schöpfung geachtet wird. Auch wenn Menschen getröstet leben und sterben können.

Was mein Leben reicher macht
Am Wochenende gute Musik auflegen, sie hebt in der Tiefe meiner Seele versunkene Gedanken und Gefühle an die Oberfläche. Mit Freunden einem Kabarettisten zuhören und herzlich über das Leben lachen. Beim Tuesday-Night- Skating am Dienstag Abend mit ein paar Tausend Leuten durch Frankfurt brettern. Die Freude meiner Kinder teilen, wenn ihnen etwas gut gelingt. In alten Fotoalben stöbern und feststellen, wie viel ich/wir schon erlebt haben. Und Zärtlichkeit.

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