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Guido Hepke, Weilburg
hr2-kultur Morgenfeier

Seit April 2015
bin in Weilburg an der Lahn zuhause. Hier arbeite ich als Gemeindepfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde. Die Weilburger Schlosskirche und fünf weitere Predigtstätten in der Gemeinde bieten vielseitige Möglichkeiten, sich in Gottesdiensten auszutoben. Besonders mag ich Gottesdienste, die im Team vorbereitet werden: Konfi-Gottesdienste oder Passionsandachten, Familiensonntage oder Taufgottesdienste an der Lahn. Besondere Gottesdienste schaffen besondere Möglichkeiten, um vom eigenen Glauben zu erzählen. Ich staune über die Glaubenserfahrungen anderer Menschen. Ich freue mich über die bunte Vielfalt des Gottvertrauens.

Die Bibel
nennt das »Priestertum aller Gläubigen«. Etwas davon möchte ich in unserer Zeit sichtbar werden lassen.

Auch die Kirchenmusik
ist ein Schwerpunkt in der Weilburger Gemeinde: Wenn in der barocken Schlosskirche Alte Musik mit Instrumenten der Zeit erklingt, dann hat das etwas Bewegendes. Doch auch für Gospelchöre oder neue geistliche Musik ist die Schlosskirche ein herausragender Ort. Besonders mag ich es, wenn ein Konzert verbunden wird mit kleinen meditativen Texten, Gebeten und Segensworten. Musik und Verkündigung verschmelzen zu einer Einheit, die vielen Menschen gut tut.

Bevor ich nach Weilburg gekommen bin,
habe ich zwanzig Jahre als Gemeindepfarrer in Trier gearbeitet. Die Kulturarbeit an der Konstantin-Basilika war ein Schwerpunkt meiner Tätigkeit dort. Touristen und Gemeinde zusammenzubringen in der UNESCO-Welterbe-Stätte, war das Ziel meiner Arbeit.

Vorher
waren Waldniel am Niederrhein und Tsumeb in Namibia meine ersten beruflichen Stationen nach dem Vikariat in Siegburg. Besonders die Zeit im südlichen Afrika hat mich geprägt. Ich war dort in einer Gemeinde der ELCRN – kurz nach dem Ende der Apartheid. Wie wichtig es ist, in Augenhöhe miteinander umzugehen, wurde dort zu einer prägenden Erfahrung. Es spielt keine Rolle, ob jemand weiß ist oder schwarz, reich oder arm ist – jeder Mensch ist gleich wichtig. Denn jeder Mensch ist in gleicher Weise von Gott geliebt.

»Da ist nicht Jude noch Grieche, da ist nicht Sklave noch Freier, da ist nicht Mann noch Frau; denn ihr alle seid einer in Christus Jesus.« – Dieser Vers aus dem Galaterbrief (3,28) begleitet mich seitdem.

In meiner Trierer Zeit
habe ich irgendwann begonnen, Andachten für Radiosender zu machen – erst bei rpr1, dann beim SWR. An diese Erfahrungen knüpfe ich nun beim hr an.


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