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Christof Hartge, Alt-Wildungen
hr2-kultur Zuspruch

Christof Hartge, geboren 1965, aufgewachsen in Bad Sooden-Allendorf, Studium der Theologie in Göttingen und Heidelberg, ab 1995 Pfarrer zuerst in Pfieffe, seit 2005 in Alt-Wildungen.

Seit 2008 verfasse und lese ich Texte für den Hessischen Rundfunk.

Woher die Worte kommen: Die Worte, die ich mit großem Vergnügen im Rundfunk sagen darf haben ihren Anfang in Gott. Wenn Gott Licht aus der Finsternis hervorleuchten lässt, ist das kein sich entwickelnder Vorgang: Etwas Neues geschieht, das durch Altes nicht erklärbar ist. Wenn er außerdem einen hellen Schein in unsere Herzen gibt, dass durch uns entstünde die Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes, dann wird aus Wortlosigkeit ein Evangelium. Ein Übergang, den ich erfahren habe, aber nicht erklären kann. Weiter führt das Wort zur Erkenntnis der Herrlichkeit Gottes, allerdings im Angesicht Jesu Christi. Die Herrlichkeit Gottes, der goldene Schein wird erkannt, also gesehen und gefunden im menschlichen Angesicht Gottes. Es ist das Angesicht des Gekreuzigten.
Das bedeutet: meine Rundfunktexte haben an irgendeiner Stelle eine Bruchlinie, über die ich mit den Hörerinnen und Hörern von dieser auf jene Seite schreite, ohne dass ich eine Brücke anzubieten hätte. Ich verlasse mich auf das Zutrauen der Hörerinnen und Hörer diesen Sprung mit mir zu wagen.
Oder, um es mit den Worten einer Hörerin zu sagen: Ich bemühe mich, wie ein guter DJ zu sein. Der weiß nämlich, dass er den Leuten nicht das Tanzen beibringen muss, sondern dass er nur die richtige Musik spielen soll.

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